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Jurypräsident und -präsidentin Cary Joji Fukunaga (links) und Sine Plambech (rechts)
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Cary Joji Fukunaga und Sine Plambech sind die diesjährigen Jurypräsidenten
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Zürich, 17. September 2026
Das Zurich Film Festival präsentiert auch dieses Jahr je 14 Filme, die im Spielfilm-Wettbewerb und im Dokumentarfilm-Wettbewerb um das Goldene Auge konkurrieren. Dabei handelt es sich ausschliesslich um erste, zweite und dritte Regiearbeiten. Der Hauptpreis ist mit 25 000 Franken dotiert. Die Spielfilm-Jury wird von James-Bond-Regisseur Cary Joji Fukunaga und die Dokumentarfilm-Jury von Regisseurin Sine Plambech präsidiert.
Die Jury des Spielfilm-Wettbewerbs wird vom amerikanischen Regisseur und Drehbuchautor Cary Joji Fukunaga (NO TIME TO DIE) angeführt. Gemeinsam mit der schweizerisch-französischen Schauspielerin Ella Rumpf (DES PREUVES D’AMOUR/LOVE LETTERS), dem mexikanischen Regisseur und Drehbuchautor Fernando Eimbcke (MOSCAS), Produzentin Julie Billy (THE LITTLE SISTER) und dem italienischen Filmeditor und Regisseur Walter Fasano (NINO – UN FILM SU NINO ROTA) bestimmt er über die Auszeichnung des Goldenen Auges im Spielfilm-Wettbewerb.
Die dänische Anthropologin und Filmregisseurin Sine Plambech (HEARTBOUND) ist Jurypräsidentin des Dokumentarfilm-Wettbewerbs beim 22. Zurich Film Festival. Gemeinsam mit dem spanischen Kameramann Alfredo de Juan (EDGE OF THE UNKNOWN), der norwegischen Produzentin Anne Köhncke (PERVERT PARK), der Schweizer Regisseurin Jela Hasler (LES NOUVELLES ÈVES) und dem österreichischen Regisseur und Produzenten Nikolaus Geyrhalter (HOMO SAPIENS) entscheidet sie über die Preisvergabe unter den 14 Filmen im Dokumentarfilm-Wettbewerb.
«Die beiden Wettbewerbe sind dem Nachwuchs gewidmet – Regisseurinnen und Regisseure, die am Anfang ihrer Karriere stehen, präsentieren ihre ersten Arbeiten. In dieser Rolle war auch einst Cary Joji Fukunaga, der mit seinem allerersten Spielfilm SIN NOMBRE 2009 bei uns im Wettbewerb lief und dann grosse Karriere gemacht hat. 2021 durften wir seinen James-Bond-Film NO TIME TO DIE als Gala Premiere präsentieren», erklärt Reta Guetg, Festival Director des ZFF. «Die dänische Regisseurin Sine Plambech steht der Jury des Dokumentarfilm-Wettbewerbs vor. In dieser Doppelrolle als Filmemacherin und Anthropologin weiss sie, wie dokumentarisches Schaffen den Blick auf unsere Gesellschaft prägt. Bewiesen hat sie dies mit ihrem Dokumentarfilm-Debüt HEARTBOUND 2018, mit welchem sie selber das Goldene Auge am ZFF gewonnen hat. Mit RESCUE zeigt sie ihr neuestes Werk als Europapremiere bei uns. Nun kehren zwei Filmschaffende als Jurypräsidenten zurück. Eine typische ZFF-Geschichte. Es freut uns sehr, dass sich Sine Plambech und Cary Joji Fukunaga als Filmschaffende die Zeit nehmen, den Nachwuchs zu begleiten.» |
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Spielfilme im Wettbewerb:
A GIRL UNKNOWN (Zou Jing, China / Frankreich, 2026) BLACK CHURCH BAY (Rhys Marc Jones, UK, 2026) DUA (Blerta Basholli, Kosovo / Schweiz / Frankreich, 2026) FLESH AND FUEL (Pierre le Gall, Frankreich / Polen, 2026) MILA / MARIJA (Andrina Mračnikar, Österreich / Slowenien / Griechenland / Slowakei, 2026) EL DESHIELO (Manuela Martelli, Chile / USA / Spanien / Mexiko, 2026) HOT WATER (Ramzi Bashour, USA, 2026) DIE IDEEN (Fabian Stumm, Deutschland, 2026) SERIFE TAVSAN (Tareq Daoud, Schweiz, Türkei, 2026) CLARISSA (Arie Esiri and Chuko Esiri, Nigeria / USA, 2026) THE GUEST (Mads Mengel Nielsen, Dänemark, 2026) HEAD TO HEAD (Ghasideh Golmakani, Iran / Deutschland, 2026) HOW TO DIVORCE DURING THE WAR (Andrius Blaževičius, Litauen / Luxemburg / Irland / Tschechien, 2026) SEVDA (Ufuk Emiroglu, Schweiz / Belgien / Türkei, 2026)
Präsident: Cary Joji Fukunaga
Zu den Filmarbeiten von Cary Joji Fukunaga zählen der gefeierte Film SIN NOMBRE, die Verfilmung von Brontës JANE EYRE sowie BEASTS OF NO NATION. Am Drehbuch der 2017 erschienenen Verfilmung von Stephen Kings IT wirkte er als Co-Autor mit, beim jüngsten James-Bond-Film NO TIME TO DIE führte er nicht nur Regie, sondern schrieb auch am Drehbuch mit. Kürzlich beendete er die Dreharbeiten zur Verfilmung von Jo Nesbøs BLOOD ON SNOW. Im Fernsehen wurde Cary Fukunaga mit einem Emmy für die beste Regie der ersten Staffel von HBOs TRUE DETECTIVE ausgezeichnet. Zu seinen weiteren TV-Projekten zählen die erste Staffel von THE ALIENIST für TNT, MANIAC für Netflix sowie MASTERS OF THE AIR für Apple TV+.
Ella Rumpf
Ella Rumpf, 1995 in Paris geboren, wuchs zweisprachig (Deutsch/Französisch) in Zürich auf und studierte Schauspiel in London. Bekannt wurde sie mit ihrer Rolle in CHRIEG, der 2014 am Zurich Film Festival Premiere feierte. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2017 mit RAW von Julia Ducournau in Cannes. Es folgten TIGER GIRL, SYMPATHY FOR THE DEVIL (EFP Shooting Star 2020), SOUL OF A BEAST sowie die Serien SUCCESSION, TOKYO VICE und FREUD. 2023 übernahm sie die Titelrolle in LE THÉORÈME DE MARGUERITE und gewann dafür 2024 den César sowie den Schweizer Filmpreis als beste Schauspielerin. Danach war sie in DES PREUVES D’AMOUR/LOVE LETTERS sowie in COUTURE neben Angelina Jolie zu sehen. Zuletzt folgten TOO MANY BEASTS und JUPITER bei den Filmfestspielen Venedig.
Fernando Eimbcke
Fernando Eimbcke hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts als einer der einflussreichsten Regisseure Lateinamerikas etabliert. Geboren in Mexico City und ausgebildet an der UNAM, gab er mit DUCK SEASON sein Spielfilmdebüt, das 2004 am Filmfestival von Cannes Premiere feierte, mehrfach ausgezeichnet wurde und in den USA von Alfonso Cuarón und Warner Independent verliehen wurde. Sein darauffolgender Film, LAKE TAHOE, feierte 2008 an der Berlinale Premiere, wo er den FIPRESCI-Preis sowie den Silbernen Bären der Jury erhielt, verliehen für die Eröffnung «neuer Perspektiven auf die Filmkunst». Sein dritter Spielfilm, CLUB SANDWICH, feierte 2013 am TIFF Premiere und gewann später die Goldene Muschel beim Filmfestival von San Sebastián. Sein vierter Spielfilm, OLMO, feierte 2025 in der Sektion Panorama der Berlinale Premiere und markierte damit seine erste US-Produktion. Sein neuester Spielfilm, MOSCAS, läuft am 22. Zurich Film Festival in der Sektion Signatures.
Julie Billy
Julie Billy ist eine in Paris ansässige Filmproduzentin mit über fünfzehn Jahren Erfahrung, die sich für unverwechselbares Autorenkino einsetzt. Sie arbeitete unter anderem mit gefeierten Filmemachern wie Jonas Carpignano, Nadav Lapid und Yorgos Lanthimos zusammen, bevor sie 2020 June Films gründete, wo sie ambitionierte, international ausgerichtete Projekte entwickelt und produziert. Sie initiierte und produzierte Hafsia Herzis THE LITTLE SISTER, der 2025 im Wettbewerb von Cannes Premiere feierte und dort mit der Queer Palm sowie dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet wurde; Emma Benestans ANIMALE, der 2024 bei der Semaine de la Critique in Cannes Premiere feierte; sowie GREEN EYES von Fanny Liatard und Jérémy Trouilh, der 2026 die Piazza Grande in Locarno eröffnete. June Films produzierte zudem THE CONFIDANTE, die erste französische HBO-Max-Serie unter der Regie von Just Philippot, die von der New York Times zu den zehn besten internationalen TV-Serien des Jahres gezählt wurde. Julie Billy ist Mitbegründerin des Collectif 50/50 und erhielt 2021 die Trophée du Film Français in der Kategorie Regie-Produktion-Duo.
Walter Fasano
Walter Fasano hat mehr als siebzig Filme editiert und dabei mit Regisseuren wie Park Chan-wook, Dario Argento, den Brüdern D'Innocenzo und Trudie Styler zusammengearbeitet. Zu seinen Kollaborationen mit Luca Guadagnino zählen THE PROTAGONISTS, I AM LOVE (an dessen Drehbuch Fasano ebenfalls mitschrieb), A BIGGER SPLASH, SUSPIRIA sowie BERTOLUCCI ON BERTOLUCCI, bei dem beide gemeinsam Regie führten. Zusammen mit Guadagnino und James Ivory erhielt er den David di Donatello Award für das beste adaptierte Drehbuch zu CALL ME BY YOUR NAME. Der Film erhielt in der Folge vier Oscar-Nominierungen und gewann den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. 2021 schrieb und inszenierte Fasano den Film PINO über den Pop-Künstler Pino Pascali, der beim Turin Film Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde und einhellige Kritikerbegeisterung erntete. Sein abendfüllender Dokumentarfilm NINO – UN FILM SU NINO ROTA feierte am Filmfestival von Venedig Premiere. Kürzlich lancierte Fasano L'Ultima Radio, einen Webradiosender mit sorgfältig ausgewählten Tracks, die auf unvorhersehbare Weise zusammengestellt und geschnitten werden. |
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Dokumentarfilme im Wettbewerb:
THE MATCH (Juan Cabral und Santiago Franco, Argentinien / UK, 2026) THE GYMNASTS OF FISHERMAN COLONY (Habiba Nosheen, Kanada / Pakistan / USA, 2026) LA DÉTENTION (Guillaume Massart, Frankreich, 2026) PERFECT ROAD (Christian Bonke und Adam Bonke, Dänemark, 2026) WE ARE STARDUST (Elisabeth Rasmussen, Norwegen / Dänemark, 2026) SUMO: SPIRIT WEIGHS NOTHING (Erik Shirai, Japan / USA / UK, 2026) THE SIEGE OF PARADISE (Gar O’Rourke, Irland / Schweiz / Italien, 2026) SCHRECKSCHRAUBE (Simon David, Schweiz, 2026) BUGBOY (Lucas Paleocrassas, Griechenland / Frankreich / Dänemark, 2026) BUCKS HARBOR (Pete Muller, USA, 2026) ONE IN A MILLION (Itab Azzam und Jack MacInnes, UK / USA, 2026) COLORS OF WHITE ROCK (Khoroldorj Choijoovanchig, Mongolei / Frankreich, 2026) MY HOME OF WIND AND SAND (Patrick Wally, Österreich, 2026) LA FACE CACHÉE DE LA TERRE (Arnaud Alain, Frankreich, 2026)
Präsidentin: Sine Plambech
Sine Plambech ist Anthropologin und Filmregisseurin von HEARTBOUND (mit Janus Metz), der 2018 mit dem Goldenen Auges des ZFF ausgezeichnet wurde. Ihre preisgekrönten Filme feierten unter anderem am TIFF, bei DOC NYC und an der IDFA Premiere. In ihren Filmen dokumentiert Plambech Migration, das Leben von Frauen sowie Menschenrechtsfragen. Die ehemalige Gastprofessorin an der Yale University und der London School of Economics lebt heute in Kopenhagen und Italien und arbeitet als Senior Researcher am Danish Institute for International Studies (DIIS).
Alfredo de Juan
Alfredo de Juan ist Kameramann mit Spezialisierung für narrative Dokumentarfilme und Spielfilme. Er wurde sowohl bei den BIFA als auch bei den Cinema Eye Honors für die beste Kamera nominiert und hat für NASCONDINO (Victoria Fiore, 2022) an Festivals weltweit mehrfach den Preis für die beste Kamera gewonnen sowie für LOST IN THE JUNGLE (National Geographic/Disney) einen Emmy erhalten. Zudem ist er Canon Pro Master Ambassador. Zu seinen Arbeiten zählen hochkarätige internationale Projekte, darunter EDGE OF THE UNKNOWN von National Geographic mit Jimmy Chin, die für den Emmy nominierte Serie MESSI'S WORLD CUP: THE RISE OF A LEGEND von Apple TV+ sowie THE LAST DOLPHIN KING und THE SPY WHO FELL TO EARTH von Netflix. Weitere Highlights sind COUNTRY OF LOST CHILDREN für ARTE und FAST FORWARD von Santi Aguado. Zu seinen jüngsten Projekten gehören THE BALLOONISTS von Anonymous Content, der am TIFF Premiere feierte, sowie der bolivianische Spielfilm LEMU unter der Regie von Juan Pablo Richter für Pucara Films.
Anne Köhncke
Anne Köhncke ist eine norwegische Produzentin und Mitbegründerin der Produktionsfirma Final Cut for Real in Kopenhagen (2009), die insgesamt sechs Oscar-Nominierungen erhalten hat, sowie von Final Cut for Real Norway (2019). Sie lebt in Marseille und arbeitet sowohl in Frankreich als auch in Norwegen. Sie ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, der European Film Academy und der Asian Pacific Screen Academy und hat mehrere preisgekrönte Filme produziert, die unter anderem beim Sundance Film Festival, bei der Berlinale, beim TIFF, in Rotterdam, bei der IDFA und beim CPH:DOX liefen. Zu ihren Titeln zählen PERVERT PARK, THE ACT OF KILLING (zusammen mit Signe Byrge Sørensen) sowie WHAT WALAA WANTS. Bevor sie sich als Produzentin etablierte, arbeitete sie als Commissioning Editor bei DR2 sowie als Sales Executive.
Jela Hasler
Jela Hasler studierte Fotografie in Zürich und Istanbul sowie Video in Luzern. Ihre Kurzfilme wurden an renommierten Festivals wie Locarno, IDFA, Hot Docs, Tampere oder der Semaine de la Critique in Cannes gezeigt. Ihre letzten Kurzfilme ÜBER WASSER als auch LA GRAVIDITÉ wurden beide mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. Sie war Teil des Regie-Kollektives des Kinodokumentarfilms LES NOUVELLSES ÈVES, der 2021 am Zurich Film Festival Premiere feierte und unter anderem zum Max Ophüls Festival eingeladen wurde. 2024 wurde Jela von Vimeo als eine der zehn «Breakout Creators of the Year» ausgezeichnet.
Nikolas Geyrhalter
Nikolaus Geyrhalter, 1972 in Wien geboren, ist ein österreichischer Regisseur, Kameramann und Filmproduzent. 1994 gründete er die Produktionsfirma NGF und realisiert als Autodidakt seinen ersten Kinodokumentarfilm ANGESCHWEMMT. Seine vielfach ausgezeichneten Filme, bei denen er stets auch selber die Kamera führt, verbinden eine präzise, beobachtende Bildsprache mit einer zurückhaltenden, den Menschen zugewandten Erzählweise. Bekannt wurde er unter anderem durch Filme wie PRIPYAT, UNSER TÄGLICH BROT, HOMO SAPIENS oder ERDE. |
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Zurich Film Festival
Das Zurich Film Festival (ZFF) ist das zweitgrösste Filmfestival im deutschsprachigen Raum und präsentiert jeden Herbst während elf Tagen die schönsten Entdeckungen sowie die meist erwarteten Filme des Jahres. Es fördert den Austausch zwischen aufstrebenden Regisseurinnen und Regisseuren, arrivierten Filmschaffenden, der Filmindustrie und dem Publikum.
Die 22. Ausgabe findet vom 24. September – 4. Oktober 2026 statt.
Weitere Informationen: Zurich Film Festival | ZFF Industry
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Medienkontakt:
Zurich Film Festival Susanne Lüscher, PR-Manager Material- und Interviewanfragen bitte an: [email protected], + 41 78 745 13 71
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